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Albrecht zischt durch den Schwarzwald Tour 2

 

Zweite Tour:

B 500, Schwarzwaldhochstraße – Titisee – Schluchsee

Von Pfaffenweiler über Furtwangen fuhren wir zur B 500 in Richtung Titisee. Eigentlich mögen wir Bundesstraßen, wenn sie dicht befahren sind, nicht so sehr. Wir suchen uns dann lieber Nebenstraßen, auch wenn man Gefahr läuft, sich mit der Wahl der Strecke vertan zu haben. Doch eigentlich fährt man ja als Motorradfahrer los, um unterwegs zu sein. Nicht, um endlich anzukommen. Aber manchmal gibt es zeitlich oder kilometermäßig keine Alternative zur „B“. Und manchmal gibt es auch wirklich empfehlenswerte Bundesstraßen. Die B 500 ist so eine. In Baden-Baden beginnend führt die Schwarzwaldhochstraße bis zum Titisee. Über schöne Höhenlagen mit wunderbaren Fernsichten befuhren wir den Abschnitt Furtwangen bis zum Titisee.

B500: am frühen Morgen im Dunst am Aussichtspunkt Lachenhäusel und später in der Vormittagsonne an einer kleinen Kapelle

 

In Kauf nehmen mußten wir ein Stück der Bundesstraße B 31. Dort tobte der Verkehr zwischen Freiburg und Titisee. Also ganz schnell den Etappenzielort Titisee-Neustadt erreichen und von der B 31 verschwinden. Dort angekommen, erlebten wir einen Urlaubsort am See bei schönstem Frühlingswetter - und das mitten im September. Phantastisch!  

 

am Titisee in Titisee-Neustadt

Nachdem wir ein Stückchen das Ufer bewandert hatten, einem Dackel beim Stöckchen holen im Wasser zugeschaut hatten und im Ort ein Eis verdrückt hatten, ging es auf direktem Weg auf Nebenstraßen zum Schluchsee. Leider konnten wir nirgends so richtig am Wasser anhalten. Es gab keine Parkmöglichkeiten für unser Vorhaben. Wir wollten doch endlich den Tankrucksack um die Hälfte des mitgeführten Kaffees und der Brötchen erleichtern. Am Ende fanden wir aber doch noch einen kleinen Parkplatz, wenn auch nicht am Wasser, so doch mit Seeblick.

Von hier fuhren wir wieder nach Hause. Karin war immer noch in ihren provisorischen Motorradstiefeln von Deichmann unterwegs. Als wir in Pfaffenweiler ankamen, stand das Päckchen mit den richtigen Stiefeln auf unserer Treppe. Es war Montagnachmittag, am Sonnabendvormittag wurden sie in Daßlitz losgeschickt. Da haben Mutti und die Deutsche Post ganze Arbeit geleistet. 

 

 

 

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